11.07.2014 – Mitteldeutsche Zeitung

Aeikens zu Besuch in Roßla – Zukunft des Biosphärenreservats im Südharz steht zur Debatte

Von Helga Koch | Aktualisiert 11.07.2014 14:16 Uhr
Sachsen-Anhalts Umweltminister Hermann Onko Aeikens besucht am freitag die Verwaltung in Roßla. Gespannt wird erwartet, wie sich Aeikens zur Zukunft zur Zukunft des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz äußern wird.

ROSSLA/MZ. Mit Spannung wird am Freitagnachmittag ein Besuch von Sachsen-Anhalts Umweltminister Hermann Onko Aeikens (CDU) in Roßla erwartet. Wie es hieß, werde sich der Landespolitiker zur Zukunft des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz äußern.

Alle Kommunen müssten zustimmen

Das Land Sachsen-Anhalt hatte das reichlich 30 000 Hektar große Reservat im Jahr 2009 per Allgemeinverfügung ausgewiesen. Die Gemeinde Südharz, auf deren Gebiet ein großer Teil des Gebietes liegt, lehnt bisher einen Antrag an die Unesco zur Anerkennung als Weltnaturerbe ab. Die Städte Allstedt und Sangerhausen sowie die Verbandsgemeinde „Goldene Aue“ haben dagegen schon vor Jahren beschlossen, den Antrag an die Unesco unterstützen. Der könnte aber nur gestellt werden, wenn alle Kommunen zustimmen.

Der Landtag hatte im vergangenen Jahr fraktionsübergreifend die Landesregierung aufgefordert, das Ziel einer Anerkennung der Karstlandschaft Südharz als Biosphärenreservat nicht aufzugeben. Beim Gespräch werden auch der Chef der CDU-Landtagsfraktionschef André Schröder, die SPD-Landtagsabgeordnete Nadine Hampel und die Reservats-Leitung dabei sein, hieß es.

Quelle: www.mz-web.de

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