Pressemitteilung: SPD – Nadine Hampel

16.04.2013

Auswärtige Arbeitskreissitzung

Keine unüberwindbaren Hürden für das Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz

Der Arbeitskreis Landwirtschaft und Umwelt der SPD-Landtagsfraktion besuchte am 15. April 2013 den Bürgermeister der Gemeinde Südharz sowie die Biosphärenreservatsverwaltung in Roßla, um mit Bürgern über die weitere Entwicklung des Biosphärenreservats ins Gespräch zu kommen.

Dazu Nadine Hampel, Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion aus der Region:

„Bei dem Gespräch mit Bürgermeister Rettig wurde deutlich, dass es keine unüberwindbaren Hürden für die Zustimmung der Gemeinde zur Beantragung der UNESCO-Anerkennung gibt. Die Gemeinde möchte auf der Grundlage einer Vereinbarung sicherstellen, dass die wirtschaftliche Entwicklung  durch das Biosphärenreservat nicht behindert wird. Dies sollte unserer Auffassung nach möglich sein, denn die Ziele eines Biosphärenreservats sehen die Unterstützung regionaler und wirtschaftlicher Entwicklung vor. Gerade das von der Gemeinde für die Region angestrebte Spitzencluster Bioökonomie mit seinen vielfältigen Nutzungen des nachwachsenden Rohstoffs Holz, würde dem Gedanken von Mensch und Biosphäre in besonderer Weise gerecht werden. Hier ist demzufolge vor allem Aufklärungsarbeit zu leisten, um zu verdeutlichen, dass Umwelt- und Naturschutz  keineswegs im Widerspruch zur wirtschaftlichen Entwicklung steht.

Im Gespräch mit den Bürgern wurde noch einmal deutlich, welchen Stellenwert die Biosphärenreservatsverwaltung für die Region hat und das diese erfolgreich überregional für die Region wirbt. Eine Vielzahl von Projekten, wie die Ausbildung zu Landschafts- und Naturführern, die geführten Wanderungen, die Streuobsttage und vieles andere mehr werden gut angenommen und sind eine  Bereicherung für die Region.

An die Fraktion erging der Appell, die Verwaltung des Biosphärenreservats aufrecht zu erhalten und an dem Ziel der UNESCO-Anerkennung festzuhalten.

Nach unserer Auffassung sollte weiter daran gearbeitet werden, mit der Gemeinde eine vertretbare  Vereinbarung  abzuschließen. Bei der Werbung um Unterstützung in der Region, wäre die Einbindung des MAB-Nationalkomitees hilfreich, um vorhandene Vorurteile abzubauen und den ganzheitlichen Ansatz von Biosphärenreservaten als Modellregionen für eine nachhaltige Entwicklung zu unterstreichen. Die Verwaltung des Biosphärenreservates sollte auf alle Fälle aufrechterhalten werden und sich zukünftig verstärkt auch Fragen einer nachhaltigen Wirtschaftsansiedlung widmen.“

Quelle: www.spd-lsa.de

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