10.01.2013 – Mitteldeutsche Zeitung

Mansfeld-Südharz

Hoffnung auf Industriepark

VON KARL-HEINZ KLARNER, 10.01.13, 19:45h, aktualisiert 10.01.13, 22:40h
Eine Gesprächsrunde

Landrat Dirk Schatz, Christian Schaarschmidt von der Laweketal Agrar-Dienstleistungen GmbH Hedersleben und Umweltminister Hermann Onko Aeikens (von links) Donnerstagabend im Gespräch. (FOTO: MZ)

SANGERHAUSEN/MZ. Die Arbeitsmarktpolitik hat Mansfeld-Südharz-Landrat Dirk Schatz (CDU) als ein Schwerpunkt-Thema für das Jahr 2013 bezeichnet. So habe sich in den vergangenen Jahren schon viel verändert, aber darauf dürfe man sich nicht ausruhen. „Daher wird es eine der Hauptaufgaben sein, in diesem Bereich weiterzuarbeiten, um mehr Menschen in unserem Landkreis eine Perspektive zu geben“, sagt Schatz vor rund 500 Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens beim Neujahrsempfang des Landkreises und der Sparkasse.

Schatz nutzte zudem die Gelegenheit für eine Bilanz. Dabei hob er insbesondere die finanzielle Situation des Landkreises hervor. Hier seien Grenzen gesetzt, um alle Erwartungen zu erfüllen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Bund immer mehr Aufgaben auf die kommunale Ebene übertrage, ohne die notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen. „Deshalb bin ich als Landrat sehr stolz, dass wir auch 2012 wieder mehr als eine Million Euro aus den Zinserträgen unseres Zukunftsfonds an Kommunen, Vereine und Verbände ausreichen konnten.“ Dies zeige, dass der Verkauf der Krankenhäuser der richtige Weg gewesen sei. Zudem betonte der Kreischef, dass man im sensiblen Bereich des Rettungsdienstes viel Geld in die Hand genommen habe, um die Qualität und den Service zu verbessern.

Die Glückwünsche der Landesregierung überbrachte Sachsen-Anhalts Umweltminister Herrmann Onko Aeikens (CDU). Er untermauerte gegenüber der MZ, dass das in Detailfragen umstrittene Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz auf einem guten Weg sei. „Wir sind weiter im Gespräch“, sagte der Minister angesichts der Tatsache, dass der überarbeitete Entwurf für das Anerkennungsverfahren bei der Unesco als Weltnaturerbe in der Gemeinde Südharz erneut auf Ablehnung stößt. „Ich glaube, die Landesregierung hat ein faires Angebot unterbreitet, nutzen Sie dieses“, appellierte er an die Region. Zudem sicherte er weitere Unterstützung zu, um die wirtschaftliche Entwicklung voranzubringen. „Auch wir wollen, dass hier ein Industriegebiet entsteht“, sagte er mit Blick auf die Zuschüsse des Landes für den Industriepark Mitteldeutschland vor den Toren der Kreisstadt. Aber auch weitere finanzielle Unterstützung beim Hochwasserschutz beziehungsweise bei der Beseitigung von Problemen aufgrund von Vernässung stellte er in Aussicht. Ein Lob richtete Aeikens an die Kreismusikschule für ihren Auftritt.

Quelle: www.mz-web.de

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